Die Nutzung von Steinkohle

Gehen wir einmal 300 Jahre zurück, als die Entstehung der Steinkohle, später auch „Schwarzes Gold“ genannt, begann. Deutschland war quasi unbewohnbar und übersät mit Sumpf und Schlamm. Die daraus resultierenden Umwandlungsprozesse der abgestorbenen Biomasse lieferten die Steinkohle. Aus dem Ruhrgebiet oder dem Saarland kennt man die größte Abbauproduktion der Steinkohle. Dies macht weltweit ca. 20 Prozent aus. China ist am Abbau der Steinkohle mit gut 45 Prozent der wohl wichtigste und größte Teilhaber am Unternehmen. Leider fördert die Verbrennung von Steinkohle gefährlich aufsteigende Treibhausgase und schadet somit unserem Klima, lässt sauren Regen entstehen.

Hauptsächlich wird die Steinkohle zur Energieerzeugung für Strom und Wärme genutzt. Allerdings nicht in so großen Massen wie andere, umweltschonendere fossile Brennstoffe. Durch die trockenere Substanz der Steinkohle gegenüber anderen Brennstoffen ist die Verbrennung giftiger und besteht zu 70 Prozent aus Kohlenstoff.

Beinahe ausschließlich kann nur die Steinkohle eine derartige Hitze entwickeln, dass diese Metall schmelzen und verarbeiten lässt. Nicht verwunderlich also, dass die Steinkohle ein wichtiges Instrument zur Herstellung verschiedener Metallprodukte darstellt. Modernste Verwendungen von Steinkohle finden wir bei der Verflüssigung des Brennstoffes um einen leichteren Transport zu gewährleisten. Wichtiger Bestandteil unserer Straßen ist dieser fossile Brennstoff Steinkohle ebenfalls, denn der daraus gewonnene Teer lässt uns heute sicher von A nach B gelangen. Schon zu damaliger Zeit war Steinkohle enorm wichtig in der Eisenbahnindustrie. Für unsere Fortbewegung also ein unabdingbarer Rohstoff.